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Berliner Neubauoffensive: Wirksamstes Instrument gegen Mietpreisspirale

Die Wohnungen in den vier- bis siebengeschossigen Gebäuden unmittelbar an der Panke verfügen über Wohnflächen zwischen 36 m² und 118 m². Kleinere Wohnungen bilden den Schwerpunkt des Angebotes. Sie sind überwiegend mit einer Loggia, einem Balkon oder einem für Familien geeigneten MieterInnengarten ausgestattet. Die Außenanlagen umfassen eine Fläche von rund 3.500 m² und bieten Fahrradstellplätze, Spielflächen und Sitzgelegenheiten.

„Die Uferhöfe werden für eine erste große Entlastung sorgen“, so Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke anlässlich des Richtfestes, „vor allem, weil das Wohnungsangebot auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten ist, die es in den Bezirk zieht. Besonders die Ortsteile Gesundbrunnen, Wedding und Moabit sind bei Studenten und jungen Familien sehr gefragt.“

Die Versorgung der Bevölkerung mit Wohnraum ist für den SPD-geführten Senat eine der herausragenden Aufgaben der vergangenen und der kommenden Jahre. Neben einer Verbesserung des MieterInnenschutzes setzt er hierbei auf den öffentlichen Wohnungsbau. So wurde z.B. 2014 ein Wohnungsbaufonds in Höhe von 320 Millionen Euro geschaffen, mit dem der Neubau bezahlbarer Wohnungen gefördert wird.

Auch Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär für Bauen und Wohnen, betonte die Dringlichkeit von Neubauprojekten in der Stadt: „Berlin braucht schnellen und qualitätsvollen Wohnungsbau. Die Uferhöfe zeigen, dass die Gesobau und auch die anderen landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften dafür gut aufgestellt sind. Wir erhöhen kontinuierlich den Bestand an bezahlbaren Wohnungen im kommunalen Besitz auf 400.000. Das ist gut für die Mieterinnen und Mieter und gut für Berlin, weil jedes einzelne Neubauprojekt zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt beiträgt.“

Ralf Wieland, MdA