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Radwege brauchen höheren Stellenwert

AndreasMan braucht nur mal durch die Stadt zu radeln, um zu erfahren, wie wenig Radwege respektiert werden. Häufig kann man keine 100 Meter fahren, ohne einem parkenden Auto oder einer Baustelle ausweichen zu müssen. Der geplante Ausbau des Radverkehrs in Berlin ist dringend notwendig und es ist gut, dass der Senat seine Radverkehrsstrategie weiterentwickeln und zügiger umsetzen will. Dabei sollten in Verhandlungen auch Anregungen der Initiative zum Fahrrad-Volksentscheid aufgegriffen werden. Allerdings müssen Radwege auch respektiert und dürfen nicht regelmäßig ohne Konsequenzen zugeparkt werden, wenn sie ihre Wirkung entfalten sollen.

Deshalb ist es richtig, dass die SPD Mitte mehr Personal für die Ordnungsämter fordert, um  das Falschparken stärker zu ahnden. Auch wird die feste Einbindung von Fahrradbeauftragten gefordert, die bei Umleitungen durch Baumaßnahmen dafür sorgen, dass der Radverkehr angemessen berücksichtigt wird. Nur wenn die Radwege frei sind, können RadlerInnen unbesorgt fahren. Nur dann müssen FußgängerInnen und AutofahrerInnen keine Angst vor plötzlich auftauchenden Fahrrädern haben. Das bedeutet mehr Sicherheit für alle!

Andreas Wiedermann, Kandidat zur Abgeordnetenhauswahl