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Der „Mann von der SPD“: Ehrungen in der SPD Mitte – Dank an Heinz Craatz

„Für mich  ist Heinz Craatz seit 1945  der Mann von der SPD“, sagt Hannelore Jahn. Für 80 Jahre Mitgliedschaft ist der 1918 geborene Sozialdemokrat jetzt bei der Jubiläumsfeier der SPD Mitte geehrt worden.

Hannelore Jahn berichtete, wie ihre  Mutter in der Zeit nach 1945  mit dabei war, die SPD und damit auch die 14. Abteilung im Wedding wieder aufzubauen. „Als kleines Kind war ich oft dabei. Und immer wenn wir Heinz trafen,  ging es um Politik, um die SPD und die Frage: Wer kann noch angesprochen werden?“

„Die 14. Abteilung“, erinnert sich Hannelore Jahn, selbst lange Jahre BVV-Fraktionsvorsitzende, „war auch durch die kämpferische Art von Heinz immer als besonders aufmüpfig angesehen im Kreis – zu links für viele  – und wurde dadurch besonders streng beobachtet.“ Günter Jahn erinnerte bei der Ehrung daran, dass einige wenige Genossen, so auch natürlich Heinz, sich zu regelmäßigen Diskussionen trafen und dann diesen Treffen den Namen Weddinger Mitte gaben und so auch zu vielen Spekulationen anregten. Heinz Craatz war Bezirksverordneter, meistens über die Nachrückerliste, und er war Abgeordneter. Auch da war seine kräftige Meinung begehrt.  „Es ist schön, dass Heinz Craatz auch heute noch aktiv in der Abteilung mitmacht und wenn es gegen seine Meinung geht, auf den Tisch haut“, sagt Hannelore Jahn.

Erstmals nahm einer der zu Ehrenden  nur virtuell teil: Martin Nissen, seit 40 Jahren Mitglied, wurde via Skype aus Brasilien zugeschaltet. Dort ist er gegenwärtig für das Auswärtige Amt tätig.                        

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