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75-jähriges Jubiläum / SPD übergibt neue Eingangsschilder für die Dauer-Kleingartenanlage „Togo“ e.V

Mit einer stimmungsvollen Sommerparty feierte der Kleingartenverein „Togo“ am 30.08.2014 sein 75-jähriges Bestehen. Neben einer Vielzahl von Vereinen, Verbänden und benachbarten Kleingärtnern waren selbstverständlich auch Vertreter/innen der SPD Mitte anwesend um dieses einmalige Ereignis gemeinsam zu begehen. Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke sprach  allen Engagierten seine Anerkennung und seinen Dank aus, denn 75 Jahre Togo e.V. bedeute auch ein gewachsenes soziales Miteinander, ein praktiziertes Gemeinschaftsleben für Jung und Alt, für alle Nationalitäten, für behinderte und nichtbehinderte Menschen. Dies alles sei nur möglich, weil immer wieder Menschen sich ehrenamtlich engagieren und ihre Kraft und Freizeit für das Gemeinwohl einsetzen. Bruni Wildenhein-Lauterbach, MdA, verwies auf die vielen Auszeichnungen die der Verein im Lauf der Jahre bekommen hat. Die Kleingärten seien familienfreundliche Orte inmitten der Großstadt. Als alte „Weddingerin“ kenne sie dies Gefühl bereits seit Kindertagen. Auch künftig wird sie sich für den dauerhaften Erhalt der Kleingartenanlage „Togo“ einsetzen.

Die SPD hatte noch ein besonderes Jubiläumsgeschenk zu übergeben: Vier neue Eingangsschilder für die Kleingartenanlage. Diese werden demnächst die bisher aufgestellten Schilder mit der Aufschrift „Dauerkolonie Togo e.V.“ ersetzen.

Die Initiative dazu hatten im Rahmen eines (post)kolonialen Kiezsparziergangs der SPD Mitte am 06.06.2014 Christian Hanke, Bruni Wildenhein-Lauterbach, Dr. Eva Högl, MdB, und Martina Matischok, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der BVV Mitte, ergriffen. Sie erklärten sich spontan bereit neue Schilder aus privaten Mitteln zu finanzieren.      

Hansjörg Jessel, 1. Vorsitzender des KGV „Togo“, war sichtbar erfreut über die Spende. Seit längerem habe man geplant, die antiquierten Schilder aus zu tauschen, da sie ohnehin nicht die amtlich richtige Bezeichnung des Vereins wiedergeben und sie seit einigen Jahren zu Missverständnissen bei Besuchern der Kleingartenanlage und öffentlichen Beschwerden geführt haben. Mithilfe der Spende kann das Vorhaben nun auch realisiert werden.

 

Abschließend verwies  Bezirksbürgermeister Dr. Hanke darauf,  daß der Austausch der Schilder auch einen Beitrag zur Ausgestaltung des „Lern- und Erinnerungsortes Afrikanisches Viertel“ darstellt.