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18. März – Gedenktag für die Opfer der Märzrevolution

Dieses Jahr jährt sich die Märzrevolution von 1848 zum 166sten Mal.

Wie jedes Jahr wird den Vorkämpferinnen und Vorkämpfern der Demokratie am 18. März gedacht. Zum Gedenken rufen die Aktion 18. März, das Bezirksamt Mitte und die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin auf. Die Gedenkstunde des Bezirkes Berlin-Mitte fand um 15.00 auf dem Platz des 18. März direkt am Brandenburger Tor statt.

Eröffnet wurde die Gedenkveranstaltung vom Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke. Als Gedenkredner und Gedenkrednerinnen waren  Dr. Heidemarie Uhl, die Liedermacherin JOANA, Dr. Peter Brandt, Senator Thomas Heilmann und Christian Ströbele geladen.

In europaweiter Solidarität standen Menschen gegen Fürstenwillkür und Absolutismus auf, um einen demokratischen deutschen Nationalstaat mit dem Gedanken an sozialer Gerechtigkeit, Freiheit und Gleichheit einzufordern.

Die Kranzniederlegung auf dem Friedhof der Märzgefallenen erfolgte um 17.00 Uhr.

Auf diesem Friedhof wurden Frauen und Männer beigesetzt, die im mutigem Engagement  bei den Barrikadenkämpfen der Märzrevolution von 1848 ihr Leben verloren.

Die Revolutionäre vom 18. März werden von der SPD zurecht als Vorgänger der eigenen politischen Ziele angesehen.

Ein erstes Mal versuchte man das Recht auf freie und geheime Wahlen durchzusetzen. Leider gelang dies der SPD dann erst nach dem 1. Weltkrieg.

Doch 1848 wurde der Grundstein dafür gelegt und dies ist ein sehr guter Grund am 18. März diesen mutigen Frauen und Männern die Ehre zu erweisen.

Die SPD-Fraktion der BVV-Mitte gedenkt den Heldinnen und Helden der Märzrevolution, die mit ihrem Mut den Grundstein der heutigen Demokratie und Sozialwerte legten.

Sascha Schug