Allgemein

kleine Schritte, große Schritte – auf jeden Fall zu wenig!

Anlässlich des 8.März und des ausgerufenen internationalen Frauen*kampftag erklären dei ASF Mitte und die Jusos Mitte:

Heute begehen wir den 103. Internationalen Frauentag. Dieser Tag soll uns in jedem Jahr daran erinnern, dass Frauenrechte überall in der Welt hart erkämpft werden mussten – aber auch immer noch erkämpft werden müssen.

Hierzu erklären Susanne Fischer, Vorsitzende, und Julie Rothe, stellvertretende Vorsitzende der AsF Berlin-Mitte: „Der Weltfrauentag führt uns jedes Jahr vor Augen, wie weit wir noch von einer vollständigen Gleichstellung von Frauen und Männern entfernt sind. Das wird deutlich, wenn man sich die immer noch gravierenden Lohnunterschiede vor Augen führt, die Geringschätzung von Pflege- und Betreuungsarbeit, klassischen Frauenberufen im Vergleich zu traditionellen, eher technischen Männerberufen. Aber auch die Debatte über die Pille danach zeigt, dass Frauen weiterhin Eigenverantwortung und Selbstbestimmung über ihren Körper nicht zugetraut werden.“

„Seit 103 Jahren treten wir an diesem Tag gemeinsam im Kampf für rechtliche, politische und wirtschaftliche Gleichstellung, für das Recht auf körperliche Unversehrtheit, ein selbstbestimmtes Leben sowie sexuelle Selbstbestimmung auf die Straße. Wir werden am 08. März nicht nur gemeinsam Rosen verteilen. Vor allem werden wir darauf aufmerksam machen, dass eine echte Gleichstellung von Frauen und Männern immer noch nicht verwirklicht ist. Wir werden hunderte Flyer mit dem abschließenden Aufruf zur Teilnahme an der Demo zum Frauen*kampftag verteilen. Denn: Auch wenn wir bereits einige – zu wenige – Schritte vorangekommen sind, so ist gerade im Hinblick auf derzeit laufende Debatten in Europa noch einiges zu tun. Ich denke hierbei nur an die Diskussion um das Abtreibungsgesetz in Spanien, aber auch im Europaparlament vor einigen Monaten. Hierzu gilt es den Frauentag gemeinsam zu (re-)politisieren und deutlich zu machen, dass die Rechte von Frauen nicht verhandelbar sind“, so Mathias Schulz, Vorsitzender der Jusos Berlin-Mitte.