Berlin Mitte

Eva Högl: Diskussion zur Mieten- und Stadtentwicklungspolitik in Mitte

Mehr als 60 Personen sind meiner Einladung gefolgt und gestern Abend in die Piazza Rossa am Roten Rathaus gekommen, um über Mieten- und Stadtentwicklungspolitik zu diskutieren. Auf dem Podium saßen mit mir mein Kollege aus der SPD-Bundestagsfraktion, Sören Bartol, Sprecher für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, der Berliner Staatssekretär für Stadtentwicklung, Ephraim Gothe, und Thomas Koch vom Berliner Mieterverein.

Neben dem Phänomen steigender Mieten beunruhigt viele Berlinerinnen und Berliner die aktuelle Stadtentwicklungspolitik. Auch gestern wurde dies wieder deutlich. Themen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Diskussion nannten, sind die geplante Bebauung am Alexanderplatz, die ökologische Sanierung vorhandener Bebauung, massive Mittelkürzungen für Stadtentwicklungsprogramme sowie die Diskrepanz zwischen Bestandsmieten und Neumieten, die immer mehr zunimmt.

Dass Einzelpersonen nicht aus ihrer 4-Zimmer-Wohnung ausziehen, weil sie mehr Miete für eine 2-Zimmer-Wohnung zahlen müssten, ist offenbar kein Einzelfall. Und das, obwohl zum Beispiel Familien händeringend nach großen und bezahlbaren Wohnungen suchen. Hier müsse die Politik eingreifen, forderten viele, die gestern kamen – sei es durch finanzielle Anreize oder durch Informationskampagnen.

Wichtige Hinweise, über die wir Bundespolitikerinnen und -politiker nachdenken werden. Auf Landesebene gibt es bereits Bemühungen, zumindest, wenn landeseigene Wohnungen betroffen sind.

Ein Flugblatt des SPD-Landesverbandes zum Thema Mieten finden Sie hier.

Der Artikel erschien zuerst im Blog von Eva Högl.