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Die SPD Mitte gratuliert allen Frauen zum internationalen Frauentag

„Gerade im 150. Jubiläumsjahr der SPD hat der 8. März für uns eine besondere Bedeutung“, erklärte die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende  Barbara Loth. „Seit der Gründung der SPD kämpft die Partei für die Gleichberechtigung von Frau und Mann.“

Auch nach 150 Jahren sei noch viel zu tun, so die SPD-Politikerin, denn die Ungleichheiten bestünden fort. „Wir kämpfen für eine Gesellschaft, in der Frauen und Männer gleiche Chancen haben, für ihre Arbeit gleich entlohnt werden und ihre Lebensentwürfe frei von Rollenbildern gestalten können“, sagte Barbara Loth. „Noch immer verdienen Frauen im Durchschnitt 22 Prozent weniger als Männer. Darum wenden wir uns auch entschieden gegen die Politik der schwarz-gelben Bundesregierung, die die Realitäten vieler Millionen Frauen nicht anerkennt. Maßnahmen wie das Betreuungsgeld zementieren die schon bestehenden Hindernisse, das Ausbremsen einer SPD-Initiative für eine Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten durch FDP und CDU ist rückschrittlich. Wir fordern die gesetzliche Festschreibung einer 40 prozentigen Frauenquote. Wir kämpfen für den Politikwechsel im September, damit die Gleichberechtigung von Frauen wieder ganz nach oben auf die Agenda kommt.“

Die SPD setzt sich seit ihrem Bestehen dafür ein, die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Die Emanzipation von Frauen ist dabei eine zentrale Aufgabe. Bis heute wurde viel erreicht, anderes entwickelt sich aber leider negativ. Mit unserer Frauenpolitik wollen wir die Situation von Millionen Frauen verbessern und die Gleichstellung der Geschlechter weiter voranbringen.

 

Frauen haben mehr verdient

  • als für ihre Arbeit schlechter bezahlt zu werden als Männer
  • als nur mit Niedriglöhnen abgespeist zu werden
  • als millionenfach in Minijobs gedrängt zu werden
  • als deutlich niedrigere Renten zu beziehen als Männer
  • als in Führungspositionen nur in Spurenelementen vertreten zu sein
  • als durch Sozial- und Steuerrecht vom Arbeitsmarkt ferngehalten zu werden.

Eine zwischen 1936 und 1955 geborene Frau hat über ihren gesamten Lebensverlauf ein um 58 Prozent niedrigeres Einkommen als ein gleichaltriger Mann in dieser Altersgruppe (Erster Gleichstellungsbericht).

Die Merkel-Regierung und ihre Ministerinnen nehmen das hin. Sie tun nichts für Frauen. Sie präsentieren Mogelpackungen, legen die Hände in den Schoß, sind zerstritten oder entscheiden gar rückwärtsgewandt.

Frauen haben mehr verdient: eine andere Regierung und eine andere Politik. Wir haben Vorschläge auf den Tisch gelegt, die wir in einer rot-grünen Bundesregierung durchsetzen wollen:

  • gleichen Lohn für gleiche Arbeit verwirklichen (Entgeltgleichheitsgesetz)
  • den Missbrauch bei Minijobs eindämmen
  • einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn einführen
  • eine Quote für mehr Frauen in Vorständen und Aufsichtsräten einführen
  • das Ehegattensplitting für künftige Ehen umwandeln
  • das Betreuungsgeld abschaffen.