Allgemein

Kein moderner Sklavenhandel in Deutschland!

Wir sind schockiert über die in einer ARD Reportage veröffentlichten Arbeitsbedingungen beim Online Versandhändler Amazon.

Der in der Reportage zu Recht als „moderner Sklavenhandel“ bezeichnete Umgang mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ist nicht akzeptabel und muss mit allen Mitteln des Rechtstaats unterbunden werden. Eine Überprüfung der gesetzlichen Grundlagen für Leih- und Zeitarbeit und die damit verbundenen Ausnahmeregelungen ist ebenso notwendig wie eine gründliche Untersuchung der Vorgänge bei Amazon.

Die Kündigung des mit rechtsradikalen Elementen in Verbindung gebrachten Sicherheitsdienstens durch Amazon ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung aber bei weitem nicht ausreichend.

Zentraler Kritikpunkt sind nach wie vor die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den verschiedenen Logistikzentren des Konzerns.

Die SPD Berlin Mitte unterstützt daher den Aurfruf der Gewerkschaft Ver.di zur Unterzeichnung eines Tarifvertrags durch die Firma Amazon. Wir rufen alle Mitglieder auf die von Ver.di initierte online Petition zu unterstützen.

http://www.change.org/de/Petitionen/amazon-deutschland-verbessern-sie-die-arbeitsbedingungen-ihrer-leiharbeiter