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„Sicherheitsrisiko Verfassungsschutz? Die Aufklärung der rechtsextremen Mordserie – Diskussionsveranstaltung mit Dr. Eva Högl

Die SPD-Alexanderplatz lädt ein zur öffentlichen Diskussion:
„Sicherheitsrisiko Verfassungsschutz? Die Aufklärung der rechtsextremen Mordserie“ am 27. November um 19:00 Uhr in dem Lesecafé Village Voice in der Ackerstraße 1a in Berlin-Mitte.

Der rechte Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds erschüttert Deutschland noch immer. Nicht nur im Untersuchungsausschuss „Terrorgruppe nationalsozialistischer Untergrund“ des Deutschen Bundestages treten immer neue Fragen zur Arbeit der Sicherheitsbehörden auf. Wieso konnte das Mördertrio über zwölf Jahre hinweg unentdeckt bleiben? Warum wurde nicht intensiv in Richtung Fremdenhass ermittelt? Wie kann es sein, dass überzeugte Rechtsextremisten als V-Männer vom Staat finanziert werden? Ist der Verfassungsschutz überhaupt in der Lage die Verfassung zu schützen?
Die Bundestagsabgeordnete und SPD-Obfrau im NSU Untersuchungsausschuss Dr. Eva Högl, MdB und der kommissarische Leiter des Berliner Verfassungsschutzes Senatsrat Bernd Palenda diskutieren darüber, wie es zu der Mordserie kommen konnte und welche Rolle die Sicherheitsbehörden in Deutschland künftig haben können.

Moderiert wird die Veranstaltung von Frank Jansen, Redakteur beim Tagesspiegel und kürzlich erneut für seine langjährige Berichterstattung über den Rechtsextremismus in Deutschland ausgezeichnet.